Weichteilrheuma

Weichteilrheuma

Wer von Weichteilrheuma spricht, meint damit die nichtentzündliche, rheumatische Erkrankung, welche sich an Körperstellen mit Muskelmasse und Sehnen bemerkbar macht. In dem heutigen Artikel gehen wir auf dieses spezielle Thema etwas genauer ein.

Weichteilrheuma – Was ist das?

Beim Weichteilrheuma trifft in den meisten Fällen die Muskelmasse direkt auf die Knochen und die Sehnen, welches den Schmerz verursacht. Dabei kann Weichteilrheuma in Form von Muskelverspannungen bis hin zu Sehnenscheidenentzündungen vorkommen. Weichteilrheuma tritt wie der Name es schon sagt immer an Weichteilen wie Muskeln, Sehnen, Bändern oder Schleimbeuteln auf. Ebenfalls bekannt ist Weichteilrheuma unter dem Namen Fibromyalgiesyndrom.

Weichteilrheuma Symptome

Das Weichteilrheuma macht sich bemerkbar durch Schmerzen Muskeln und Sehnen bei Bewegungen. In der Regel sind diese eher diffus und entwickeln sich nur sehr langsam bei generellem Weichteilrheuma. Beschränkt sich dieses jedoch auf nur eine Körperstelle, so wurde oftmals berichtet, dass der Schmerz plötzlich und stark auftritt. Der Schmerz wird grundsätzlich durch Ermüdung, körperliche Anstrengung und Überlastung verstärkt. Bei Druckausübung auf bestimmte Körperstellen wird der Schmerz zusätzlich hervorgerufen.

Kollagenose

Kollagenose ist eine weitere Art des Weichteilrheumas, genau genommen handelt es sich hierbei um eine entzündliche Version des selben. Bei Kollagenose handelt es sich um eine Gruppe von Krankheiten, die verschiedene Organe befallen können. Alle dieser Krankheiten gehen auf Störungen des Immunsystems zurück und können sich gegen innere Organe, Haut, Muskeln, Gelenke und Speicheldrüsen richten.

Kollagenose Symptome

Die Symptome sind die gleichen wie beim Weichteilrheuma, häufig begleitet von Entzündungen, welche sich bemerkbar machen durch Rötungen, Schwellungen und Schmerzen an den betroffenen Stellen. Viele dieser Entzündungen können durch längere Schonungsphasen abgelöst werden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Zunächst ist es sehr oft erforderlich, den Teufelskreis Schmerz – Verspannung – Schmerz Verspannung zu unterbrechen, was sowohl durch physikalische Maßnahmen wie Moorbäder, Kräuterbäder, spezielle Massagen, Dauerbrause,Kneipp Anwendungen und Sauna Therapie wie auch durch Medikamente zum Senken des Muskeltonus und zur Schmerzlinderung oder auch durch Akupunktur und lokale Infiltrationen wie Neuraltherapie und Elektrotherapie (TENS) möglich ist.

Die medikamentöse Therapie sollte jedoch niemals zu einer Dauerbehandlung werden, sondern lediglich zu einer Behandlungsfähigkeit führen.  Es sollte eine Herdsuche kinesiologisch, mit dem Regulationsthermogramm oder dem Vegatest durchgeführt werden.

Bei umweltbedingten Schäden haben sich eine gezielte Vitamin- und Mineralstoff- Zufuhr, Sauerstoffbehandlungen (HOT), eine Eigenbluttherapie und die Homöopathie bewährt.

In jedem Fall sollten man beim Verdacht auf Weichteilrheuma immer unbedingt einen Spezialisten aufsuchen und diesem die auftretenden Symptome schildern. Oftmals ist auch eine Kombination aus Schulmedizin und Naturheilmedizin sehr empfehlenswert. Aus diesem Grund sollte man neben seinem Hausartzt, welcher die Schulmedizin vertritt, immer auch eine Naturheilpraxis mit einbeziehen. Die Behandlungsdauer hängt vom Fortschritt des Weichteilrheumas ab, in der Regel handelt es sich jedoch um eine langwierige bis dauerhafte Therapie, welche von der Krankenkasse übernommen wird.

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