Rheuma Symptome

Weil dem Krankheitsbild Rheuma an die 400 Krankheiten zugeordnet werden, können die Rheuma Symptome sehr vielfältiger Art sein. Die Erkrankung befällt häufig die Gelenke in Form von Verschleiß oder entzündlichen Prozessen und zeigt sich deshalb beispielsweise durch Schmerzen, die als „Reißen und Ziehen“ im Bewegungsapparat auffallen.

Im Vorfeld kann sich Rheuma jedoch auch mit völlig untypischen Anzeichen ankündigen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit und einem allgemeinen Krankheitsgefühl. Auch Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme zählen zu den Vorboten so wie starkes Schwitzen.

Als typische Rheuma Symptome gelten nächtliche und Mordendliche Steifheit in den Gelenken sowie Gelenkschmerzen, die mindestens 15 Minuten anhalten. Auch Schwellungen an den Fingergelenken können dazugehören. Später kommen ausgeprägte Deformationen der Finger hinzu sowie die Rheumaknoten an dender Gelenke.

Ebenfalls treten einige Rheuma Symptome in den Organen auf. Lungenfibrose (Vermehrung des Bindegewebes), Rippenfell- und Herzbeutelentzündung können Auswirkungen sein genau wie Entzündungen von Speichel- und Tränendrüsen mit Trockenheit im Mundbereich und in den Augen.

Schmerzen in den Gelenken können auch durch Fehlbelastungen ausgelöst werden und sich wieder legen. Sollten Sie aber unter Gelenkschmerzen zum Beispiel in den Fingern, Ellenbogen, Hüften und Knien oder in der Wirbelsäule leiden, deren Grund Sie nicht erkennen können, und die von unerwartet langer Dauer sind, könnte es sich um Symptome für Rheuma handeln. Zumal wenn die Beschwerden mit Schwellungen der Gelenke einhergehen. In diesem Fall sollten Sie sich unbedingt einer ärztlichen Untersuchung unterziehen.

Manche Rheuma Symptome können nur von einem erfahrenen Rheumatologen erkannt werden. Hierzu gehören Veränderungen in den Blutwerten wie dem Anstieg der Entzündungswerte und der Blutsenkungsgeschwindigkeit, wobei die Blutuntersuchung mit positivem Ergebnis letztlich Rheumafaktoren im Blutserum aufweist. Allerdings bedeutet diese Untersuchungsmethode keine absolute Sicherheit, da nur etwa bei 80 % der Betroffenen der Rheumafaktor nachgewiesen werden kann, dafür aber bei anderen Krankheitsbildern vorkommt ebenso wie selbst im Blutbild Gesunder.

Als zuverlässige Untersuchungsmethode beim Auftreten eventueller Rheuma Symptome gilt hingegen eine Diagnose über das Röntgenbild. Hier zeigen sich Veränderungen vor allem an den Hand- und Fußgelenken als Nachweis für die Erkrankung. Kalziummangel der Knochen (Osteoporose) und spezifische Defekte an den Gelenkflächen gehören dazu.

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